Flughafenausbau-Urteil kostet der Stadt 5,5 Millionen

 

Im Dauerstreit um das gescheiterte Erfolgs- und Prestigemodell der Lübecker SPD dürfte die Hansestadt nun wieder tief in ihr Finanzsäckel greifen und 5,5 Millionen an dem neuen Besitzer des Flughafens Winfried Stöcker zahlen, sollte der geplante Ausbau der Start- und Landebahn vollzogen werden. Wurden noch zu Anfangszeiten den Lübeckern der Flughafen als wichtiger Wirtschaftsfaktor verkauft, so entwickelte sich dieser über die Jahre mehr und mehr zu einem wahren Finanzdesaster, mit wechselnden Eigentümer über Neuseeländer, Ägypter und Chinesen, im Ergebnis zwei Insolvenzen als Hinterlassenschaft. Und auch erneut sind es nur Fantasiegebilde, die den Bürgern glaubhaft versichern sollen, die Zukunft der Hansestadt Lübeck steht und fällt mit den mehr als fraglichen Erfolgsaussichten des Lübecker Flughafens.

Da wurden unter anderen am Rande einer Gerichtsverhandlung zum Ausbau der Start- und Landebahn zum Besten gegeben, der Flughafen Lübeck stände in Verhandlungen mit den Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air. Auf nähere Anfrage gab es jedoch schlicht-weg die Antwort, man möchte sich nicht dazu äußern. Warum also nun diese überaus wichtigen und inhaltträchtigen Verlautbarungen der Betreiber? Zum einen geht es da um die Erweiterung von 155m Start- und Landebahn, die nach außen hin den Eindruck erwecken soll, nur mit der besagten Erweiterung könne der Flughafen regelmäßige Linienflüge anbieten und potenzielle Fluggesellschaften nach Lübeck locken. Ein Gedankengang, der augenscheinlich nachvollziehbar erscheint, jedoch bei näherer Betrachtung nicht berücksichtigt, daß in der Vergangenheit Ferien- und Linienflieger auch ohne besagte Start- und Landebahnerweiterung den Flughafen sicher anflogen und wieder abhoben. Was man jedoch hier am Rande der Verhandlung verschweigen möchte, ist die Tatsache, daß die Hansestadt Lübeck 5,5 Millionen Euro an den neuen Besitzer zu zahlen hat, sollte die geplante Erweiterung der Lande- und Startbahn ausgeführt werden und Investitionen in den Flughafen einfließen.

Eine erste Stellungnahme über das positive Gerichtsurteil zum Ausbau der Start- und Landebahn kommentierte dann auch der Bürgermeister, Bernd Saxe (SPD), wie folgt: „ Dann gilt es, die Ausbaupläne zügig in Angriff zu nehmen.“ Kein Wort von einer möglichen Millionenzahlung der Stadt!

Die NPD kommt zur Auffassung: Der Flughafen Lübeck hat als ehemaliger Militärflughafen einen geschichtlichen Wert und sollte in Anbetracht seiner lebhaften Vergangenheit als geschichtsträchtiger Standort erhalten und im Gedächtnis bleiben. Warum also die umfassende Vergangenheit des Flughafens nicht hervorheben durch dauerhafte historische Flugzeugausstellungen?  Gerade in den heutigen Zeiten könnten nostalgisch- und geschichtsinteressierte Flugzeugbegeisterte aus ganz Europa den Rahmen für das wirtschaftliche Fortbestehen des Lübecker Flughafens setzen. Die fast immer in Lübeck ausgebuchten Flüge der Deutschen Lufthansa Berlin Stiftung mit dem Flugzeug vom Typ Ju-52 (Tante Ju) bestätigen diese Ansicht.

Die NPD unterstreicht ausdrücklich ihre Auffassung im Zusammenhang mit dem Flughafen Lübeck. Wir brauchen keinen Flughafen, von dem Billigflieger zu Urlaubszielen in aller Welt abheben und der für die Stadt Lübeck letztlich immer ein wirtschaftliches Restrisiko darstellt, sondern eine bodenständige Politik, basierend auf eine gesicherte wirtschaftliche Zukunft und heimatlich deutscher Interessen. NPD Lübeck, nationale Hanseaten für die Geschichte und dem Fortbestand dieser Stadt und seiner Einwohner!

 

 

 

 

 

Alexander N.
NPD Lübeck/Ostholstein
05.03.2018


 

 

 


 
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