Sarkasmus zum Auftakt des 875-jährigen Stadtjubiläums

 

Die Lübecker Presse nennt es unterhaltsam, die multikulturelle Stadt- und Landespolitik sieht darin einen zu feiernden Festakt, doch wir sagen realistisch ehrlich, es ist ernüchternd! Zum Auftakt des 875-jährigen Bestehens der altehrwürdigen Hansestadt Lübeck sind die aufgesetzten Ehrenbeteuerungen und Hochjubelrufe von Seiten der Regierungsverantwortlichen und Systempresse scheinbar allgegenwärtig. Da wird gefeiert und sich nach außen hin wirkungsvoll auf die Schulter geklopft. Auch der Ministerpräsident ist in Jubelstimmung und äußert sich gegenüber den Medien wie folgt: „Lübeck sei das Kraftzentrum im Südosten des Landes mit starken Unternehmen, tollen Universitäten und viel Kultur und das soll auch so bleiben.“ Solche Äußerungen sind an Sarkasmus kaum zu überbieten. Vergessen scheinen die Probleme, immerhin hat Lübeck 1,2 Milliarden Euro Schulden und weder Stadt- oder Landespolitik hat dieses Problem je in den Griff bekommen.

Doch die Wahrung des Scheins schreitet voran und frühere Äußerungen des Ministerpräsidenten über das stets jammernde Lübeck seinen vergessen. Auf Nachfrage reagierte dieser überaus humorvoll und meinte wortwörtlich: „Das wiederhole ich hier wohl besser nicht.“ Da ist es doch äußerst beruhigend für die Lübecker mit einer Kopfverschuldung von 5904 €, daß wenigstens der Ministerpräsident des Landes darüber lächeln kann, während eine verantwortungsvolle Politik, wie die der NPD ernüchternd feststellt, es läge im Interesse der Allgemeinheit eine Bilanz zu ziehen über die historische Vergangenheit und den wirtschaftlichen Ausblick und Fortbestand dieser Stadt. Doch weit gefehlt. In Zeiten von Massenarbeitslosigkeit und hoher Verschuldung sind Festlichkeiten anscheinend ein willkommener Anlaß, um von Tristesse und Untergangsstimmung, die in der Hansestadt Lübeck herrscht erfolgreich abzulenken. Dagegen sind die Wunden der Hansestadt allgegenwärtig und offenkundig. Als ein beliebiges Beispiel von vielen sei nur die Königspassage in der Innenstadt aufgeführt, in der überwiegend gähnend leere Schaufenster einen Einblick über den Realzustand des vom Ministerpräsidenten so gefeierten „Kraftzentrums“ abgeben. Mit einfachen Worten, den Lübecker geht es zu schlecht, um die Kaufkraft aufzubringen, die benötigt würde, um solche Ladenzeilen wiederzubeleben. Unsere Gesellschaft ist leidvoller Weise da angekommen, wo 1€-Läden Hochkonjunktur feiern, weil die Schere zwischen arm und reich so weit aufgerissen ist, daß auch die Mittelschicht zusehends verarmt und eine Unterschicht ums nackte Überleben kämpft.

Da gelten wortgewandte Reden, wie die vom scheidenden Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) fast schon als blanker Hohn: „Der gemeine Lübecker nimmt wenig Anteil an der Landespolitik. Wenn es um Fördermittel geht, ist uns Kiel wichtig, sonst sind wir eher reserviert.“ Als Nationaldemokraten stellen wir uns dem entschlossen entgegen und sagen: „Die Einwohner Lübecks haben eben auch nach 875 Jahren Stadtgeschichte noch nicht verlernt zu erkennen, dass nicht alles ein Münzschatz ist, was nach außen hin sehr wirkungsvoll zu glänzen vermag.“ Die NPD hingegen hält nachhaltig an ihrer politischen Ordnung für diese Stadt fest, in dessen Rahmen die Voraussetzungen für ein Leben im 21 Jahrhundert durch umfassende Sicherheit, Werte und soziale Gerechtigkeit gewährleistet werden. Und auch wir Nationaldemokraten gratulieren der Hansestadt Lübeck zu ihrem 875-jährigen historischen Bestehen, jedoch nicht in der üblich heuchlerischen Weise wie unsere politischen Gegner es für angebracht halten, sondern mit einem ehrlich weinenden und lachenden Auge. NPD Lübeck, nationale Hanseaten für die Geschichte und dem Fortbestand dieser Stadt und seiner Einwohner!

 

 

 

 

 

 

 

Alexander N.
NPD Lübeck/Ostholstein
20.03.2018


 

 

 


 
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