Kulturelle Abstriche für Hartz IV Empfänger!

 

Kultur bedeutet Verbundenheit, Anteilnahme, Volk und Identität. Umso erschreckender ist es, daß gerade die Ärmsten der Armen aus finanziellen Gründen heute nicht mehr in der Lage sind, an kulturellen Veranstaltungen teilzunehmen. Der Anteil für Kultur im Hartz-IV Regelsatz reicht nicht einmal für eine Theaterkarte. Aber gerade kulturelle Veranstaltungen, wie Theater- und Musikveranstaltungen oder auch ein Museumsbesuch wirken sich positiv auf die menschliche Psyche und damit auf das Wohlbefinden aus.

 

Daher wäre es auf jeden Fall begrüßenswert, wenn vermögende Volksgenossen neben sich im Theatersitz auch einmal einen Obdachlosen oder einen Hartz IV Empfänger begrüßen könnten. Als Volksgemeinschaft sollten wir zusammenrücken und jeden Standesdünkel außen vorlassen. Kulturelle Veranstaltungen sind dafür echte Wegbereiter, der inneren Einheit und Verbundenheit. Umso erschreckender sind die Zustände in unserer Heimatstadt Lübeck, wo eigens für kulturelle Veranstaltungen eine „KulturTafel“ eingeführt wurde, um überhaupt den Ärmsten in der Stadt derartige Veranstaltungen zu ermöglichen. Auch wenn dieses Projekt sehr sinnvoll ist, wirft es doch kein gutes Licht auf die politischen Verhältnisse in unserem Land. Der Staat hat offenkundig seine Verantwortung gegenüber den Ärmsten in die Hände von Vereinen, wie den Tafeln gelegt und ist nicht mehr gewillt, seine Verantwortung diesen Menschen gegenüber nachzukommen.

 

Aus Sichtweise der NPD ein Offenbarungseid der politisch Verantwortlichen. Vergessen wir nicht, Hartz IV ist das Ergebnis einer SPD-geführten Regierung unter Bundeskanzler Schröder. Wie kann diese Partei heute überhaupt noch von sozialer Gerechtigkeit sprechen, wenn sie sich maßgeblich für den Sozialabbau in der Bundesrepublik verantwortlich zeichnet. Keine nachfolgende Bundesregierung hatte den Mut diese asoziale Hartz-IV Gesetzgebung wieder abzuschaffen und so werden die Sozialgesetze auch heute von der CDU und SPD Regierung nur zu gerne weiter am Leben gehalten, um die Ärmsten der Armen zu drangsalieren. Von christlicher Verantwortung (CDU) oder sozialer Gerechtigkeit (SPD) keine Spur! Unseren ausdrücklichen Dank hingegen möchten wir allen Helfern der Tafeln aussprechen, die bemüht sind, finanzschwachen Menschen ein Überleben zu sichern.

 

 

Alexander Neufeld
NPD Lübeck/Ostholstein
05.11.2018

 

 

 


 
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Verweise