Hat die Stadt Lübeck zu viel Geld?

 

Das Land Schleswig-Holstein stellt sechs Millionen Euro für die Sanierung von Schultoiletten zur Verfügung. Eine sinnvolle Investition, denn die meisten Toiletten an unseren Schulen sind ein einem erbärmlichen Zustand. Bereits vor 5 Jahren erarbeitete die Stadt Lübeck eine Prioritätenliste für die Sanierung von Schultoiletten. 40 von 65 Schulen hatten damals Toiletten, die erneuert werden müßten. Von 584 WC-Räumen brauchten 280 eine Frischzellenkur. Einiges ist seit dem durchaus passiert, aber wie so oft fehlte das nötige Geld, um alle Sanierungen zeitnah durchführen zu können.

 

Da scheinen die Fördermittel vom Land gerade recht zu kommen, und man sollte meinen, solche wichtigen Förderungen haben Priorität in der Bauverwaltung. Weit gefehlt, die Hansestadt läßt sich 560.000 Euro durch die Lappen gehen, da sie nicht in der Lage ist einen entsprechenden Förderantrag zu stellen. Es fehlt an entsprechendem Personal, so die knappe Antwort der Bauverwaltung. Da hilft es auch nichts, wenn der Bürgermeister auf Stellenausschreibungen verweist und ankündigt, mehr Personal einstellen zu wollen.

 

Fakt bleibt, eine Stadt die noch nicht mal in der Lage ist, Förderanträge einzureichen, hat entweder ausreichend finanzielle Mittel, um die entsprechenden Maßnahmen ohne Förderung durchführen zu können, oder ist einfach nur unfähig. Wer Schulen vernachlässigt, spielt mit der Zukunft unserer Kinder, dem sollte sie unser Bürgermeister bewußt sein und die volle Verantwortung für dieses Desaster übernehmen. Da hilft es auch nichts, wenn der Bürgermeister von Veranstaltung zu Veranstaltung tingelt und überall die Schirmherrschaft übernimmt. Wir brauchen keinen Repräsentanten sondern einen Verwaltungschef, der die wichtigen Aufgaben in unserer Stadt zum Wohle der Einwohner löst und wenn es notwendig ist, auch einmal der Bauverwaltung und dem zuständigen Senator zumindest verbal in den Hintern tritt!

 

 

Jörn Lemke
NPD Lübeck/Ostholstein
20.12.2018

 

 

 


 
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